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Freitag, 14. Februar 2014

Roadsterbügel

Liebe Leserinnen und Leser, so langsam beginnt die Saison und vorallem die Vorbereitungen hierauf. Deshalb möchte ich gleich mal durchstarten und euch meine noch offenen Punkte für die kommende Saison vorstellen.

Fangen wir also an: Was ist geplant?

  • Roadsterbügel
  • Auspuffklappe


Beginnen wir also mit dem ersten Punkt, dem

Roadsterbügel



Diesen habe ich mir für ca. 75€ auf Ebay geholt. ABE lag bei uns sonstige Eintragungen sind hierfür nicht von nöten:


Der Einbau ist eigentlich simpel, wenn nicht auch, wer hätte es erwartet, unkompliziert, denn trotz angeblich genauer Passform muss man doch einiges an Gewalt aufbringen, mag aber evtl auch an genau diesem Exemplar liegen, oder dass einfach eine Schweißnaht nicht ganz super gesetzt war :/
Zuerst öffnet man das Dach und entfernt die Klipse hinter beiden Sitzen.


Danach schraubt man das vorhanden Windschott weg. Dieses ist links und rechts mit je zwei Schrauben befestigt.


Da die Klipse entfernt sind, kann man jetzt schön den Teppich, die Gummimatte welche sich darunter befindet und die Dämmmmatte nach open klappen. Hier entfernt man nun die zwei mittleren Schrauben (10er Schlüssel) und schneidet oberhalb dieser je ein Loch in die Gummimatte und den Teppich, am besten nimmt man hierfür ein Teppichmesser.
Nun kann man auch schon den Bügel einsetzen. Achtet darauf, dass der Bügel richtig herum ist, d.h. so nah wie möglich Richtung Sitz, da ihr sonst euer Dach nicht mehr richtig öffnen und schließen könnt! Schraubt den Bügel links und rechts mit den zuvor entfernten Schrauben fest und in der Mitte nehmt ihr eetwas längere 10er Schrauben. Normalerweise sollten diese im Lieferumfang des Bügels dabei gewesen sein.
Mach wirklich alle Schrauben fest und lasst keine weg, da dies dann im Zweifelsfall nicht mehr TÜV konform ist und natürlich auch eurer Sicherheit schaden kann. Das wars eigentlich auch schon. Hier noch das Ergebnis:
Demnächst kommt dann ein Artikel zu meiner Auspuffklappe :)

Sonntag, 29. Dezember 2013

Zentralverriegelung im Kofferraum

Zwar etwas spät aber wie versprochen der Einbau einer Zentralverriegelung im Kofferraum beim NB :)

Was wurde benötigt

Kleine Vorbemerkung: Der Stellmotor im Kofferraum bzw der ganze Einbau dort, ist deutlich leichter als das an den Türen.

Zu allererst entfernt man natürlich die Verkleidung ringsrum im Kofferraum.
Hierfür entfernt man die Klipse (ca. 10Stück) und die kleine "Kofferschale" links.


Jetzt habt ihr den Kofferraum vor euch. Hier mal ein kleiner Übersichtsbild von oben, wie das ganze am Ende aussehen wird:


Gut beginnen wir also.
Zuerst habe ich so ein kleines goldenes Verbindungsstück, welches bei der ZV dabei war an das Blech unterhalb des Schlosses gebohrt und den Stellmotor angeschraubt.


Anschließend habe ich die Haltestange eingefädelt, entsprechend gekürzt und mit der eigentlichen Stellstange, welche vom Schloss geht mit dem anderen Verbindungsstück verschraubt.



Jetzt fehlt es eigentlich nur noch, ein Kabel nach vorne zur Stelleinheit zu legen und anzuschließen. Dieses habe ich, wie im folgenden Bild zu sehen ist angestellt.


Kurze Anmerkung hierzu: Schraubt einfach das Blech ab, welches den Tankeinlass schützt und führt dort das Kabel durch. Öffnet die Fahrertür, klappt den Sitz um und entfernt die paar Klipse, welche dort die Verkleidung kalten und führt dort das Kabel durch. Entfernt die Zierleiste am Türeinstieg und verlegt darunter das Kabel. (Je nachdem wo ihr natürlich euer Steuergerät angebracht hat entsprechend unterschiedlich)
Bedenkt, dass ihr bei Komplikationen auch das Kabel von vorne nach hinten legen könnt und nicht von hinten nach vorne.

Tipps: Testet den Stellmotor bevor ihr das Kabel nach vorne legt, mit dem Kabel an der Batterie, ob dieser korrekt eingestellt ist. Denkt außerdem daran, dass wenn das Schloss ausgelöst wurde, dass ihr den Schließmechanismus manuell wieder zurückstellen müsst. Entweder mit dem Kofferraumöffner in der Mittelkonsole oder ihr nehmt einen Schlüssel oder Ähnliches und drückt im Schließmechanismus den kleinen goldenen Bolzen zurück. Klingt komplizierter als es ist, aber schaut es euch an, ist eigentlich selbsterklärend und man kann dort nur schwer etwas kaputt machen :)
Ich hoffe, die Anleitung war einigermaßen verständlich. Bei Fragen bin ich natürlich gerne bereit, diese zu beantworten. Nutzt einfach wie immer die Kommentarfunktion :)


Hier gehts zur Zentralverriegelung für die Türe:
Zentralverriegelung Türe

Samstag, 11. Mai 2013

Fahrbericht, Fazit und sonstige Anmerkungen zum Saisonstart

Nachdem ich mich nun einige Zeit nicht gemeldet habe, Entschuldigung hierfür, werde ich nun mich nun endlich mal wieder zu Wort melden und euch auf den aktuellen Stand bringen. Fangen wir an mit meinen bisherigen Eindrücken, welche sich nach den Änderungen ergeben haben.


TÜV:


Um auf Nummer sicher zu gehen habe ich natürlich alles eingetragen. Gut die Felgen, welche eine ABE hatten, musste ich ja sowieso in Verbindung mit dem Fahrwerk eintragen, aber um evtl. doch ein Stück sicherer bei den grünen Kollegen zu sein, habe ich den Auspuff auch noch ohne viel Diskussion eingetragen. Vermessungsprotokoll zum Fahrwerk wollte der TÜVer nicht, die Maße vom Fahrwerk wurden aber genau abgenommen und auch in Folge dessen eine Verschränkungsprüfung gemacht. D.h. Auto auf den Schwellern aufbocken, Stück Holz unter ein Rad und wieder ablassen und schauen, ob bei vollem Lenkeinschlag und Einfederung die Freiheit des Reifens noch gegeben ist. Tja da war ich hart an der Schmerzgrenze, sodass der TÜV mal ein Auge zudrücken musste, mir aber geraten hat dass falls sich das Fahrwerk setzt ich sowieso höher müsse, bzw er keine Garantie gibt dass ich bei einer Kontrolle damit durchkommen werde.

Zum Fahrwerk:


Nachdem ich mein Auto vermessen habe, d.h. Sturz, Spur und Nachlauf eingestellt, war das Auto so super direkt auf der Straße gelegen, ich hatte noch nichts vergleichbares. Ich mein was will man mehr von einem Fahrwerk, als Tieferlegung und Direktheit bzw super Fahrverhalten auf der Straße. Gut das Fahrwerk hat sich noch um einiges gesetzt, sodass ich nachträglich nochmals ca 0,5cm hochschrauben musste, dies kam natürlich auch wie oben beschrieben der TÜV-Eintragung entgegen. Außerdem konnte ich bei extremer Fahrweise um die Kurve mit nicht ganz ebener Straße schon das ein oder andere Mal den Reifen mit der Radhausabdeckung kämpfen hören :D
Ansonsten kann ich das Fahrwerk eigentlich nur weiterempfehlen. Ich persönlich finde es genau richtig, d.h. nicht zu hart und nicht zu weich. Man kann sehr gut damit fahren, sowohl sportlich als auch im Alltag. Das verstellen ist ein Kinderspiel und der Preis liegt halt in der normalen Mittelklasse.

Zum Vermessen:


Für das Vermessen habe mich mir die Standard-Fahrwerkswerte besorgt. Also die Werkseinstellung. Ich hatte ja jetzt keine besonderen Präferenzen, wie z.b. Driftwagen oder so. Deswegen dachte ich ein guter Mittelweg wäre sinnvoll.
Hier in der ersten Zeile die Werte für den Mazda MX5-nb-


Hier noch ein kleines Bild auf der Vermessbühne :P
Leider waren eine Buchsen nicht ganz korrekt einstellbar, deswegen sind meine Werte etwas davon abgewichen, mal ganz davon abgesehen, dass eine Schraube einer Buchse kaputt ist und sich somit nicht öffnen lies. Buchsen erneuern wird aber ein Projekt für den nächsten Winter.


Felgen + Reifen:


Also die Reifen bieten einen unglaublichen Halt auf der Straße. Bei Trockenheit klebt das Auto förmlich auf ihr. Also quasi Idiotensicher um von der Straße zu fliegen :D, aber malen wir hier mal nicht den Teufel an die Wand.
Daraus resultiert natürlich, dass das Auto nur sehr schwer quer zu kriegen ist. Echte Driftversuche habe ich nun noch nicht unternommen, aber im Kreisverkehr ist es deutlich schwerer das Heck ausbrechen zu lassen und auch bei einer Handbremswende merkt man schon die Kraft, welche bis zum Ausbrechen überwunden werden muss und das beides auf Nässe.
Natürlich wird das ganze dadurch vielleicht kontrollierter aber an sich ist das doch eh Gewohnheitssache ;)
Dazu kommt, ich habe letztens noch meine alten Reifen/Felgen weggeräumt und im nachhinein muss man sagen, der Gewichtsunterschied ist schon enorm.

Aber was mich etwas gewundert hat, der Benzinverbrauch ist eher nach unten gegangen, anstatt nach oben, trotz breiterer Reifen und schwerer Felgen :) Dies kann ja meinem verbrauchsrechner.de - Link aus der Sitebar entnommen werden. Tja viel mehr fällt mir jetzt auch gar nicht ein was ich hier als Fazit schreiben soll. Auf jeden Fall ist das Gefühl zu fahren wunderbar und es hat sich echt gelohnt, das Auto mit diesen Komponenten zu kaufen und auszurüsten.

Dienstag, 15. Januar 2013

Felgen + Reifen

Jaja im Winter schweigt die Auspuffanlage und das Gefährt in der Garage vor sich hin. Aber kaum ist Neujahr und ich hoffe ihr habt Weihnachten und Silvester genauso gut überstanden wie ich. An dieser Stelle allein noch ein nachträgliches frohes Neues Jahr. Schon gehen die ersten Vorbereitungen für die Autosaison los.
Was ist erstmal gepant? Fahren!
Und das natürlich mit Stil, also schön um die Kurven auf der Landstraße und nicht bis zum Versagen der Zylinderkopfdichtung auf der Autobahn :-) Und was gehört somit zur Grundausrüstung?
  • Fahrwerk
  • Guter Gummi

So gesagt getan. Zumindest vorerst letzteres :P
Was hab ich heute abgeholt? Natürlich fertig aufgezogene, gewuchtete und neue Reifen + Felgen.
Was red ich eigentlich lang herum hier sind sie:




Spätestens hier werden sich nun einige Meinungen gebildet haben. Sei es von schlechten Bildern, bis zu hässlichen Felgen mit einem Umweg über deren Beschaffenheit um letztendlich bei den ach so "schlechten" Reifen anzukommen.
Hab ich etwas vergessen? Ja vielleicht ist manchen die Einrichtung im Hintergrund nicht gut genug...
Nun gut. Jetzt ein paar Daten:

Felgen:
4 x Australia 16"x7,5" Ausführung schwarz, horn poliert.
Lochkreis: MX5 Standard 4x100,
Einpresstiefe: 35mm,
Zentrierring 54,1
Das Gewicht kann ich im Moment nur schätzen, werde dieses aber noch nachwiegen. Mit Reifen wird es so auf die 20kg Pro Rad kommen.
Gummi:
4x 215/40/R16 Toyo Proxes T1R Wenn jemanden Infos fehlen, unten Kommentar schreiben und ich ergänze das hier.

So nun für die interessierten Leser:
Wie kam ich auf diese Reifen? Nach einer schier endlosen Forumsdiskussion, welche Reifen nun geeignet sind, hab ich mir auf eigene Faust welche gesucht. Denn in diversen Foren wird allgemeinen die Meinung vertreten, dass nur OZ Superleggera gefahren werden können...
Bullshit.
Warum? Nun man gebe den Begriff in google.de ein und sofort das erste Preisangebot ist bei mir sage und schreibe 991€. Gut das mag nicht die passende Größe sein für meinen Mazda. Das sind 18". Dennoch sollte die Antwort klar sein.
Ja ich kann momentan keinen Fahrbericht abgeben ich gebe es ja zu. Dennoch. Wenn ich nun intensiv Suche finde ich die OZ für 180€ pro Stück. Manche sagen nun "Na ein erschwinglicher Preis", mag sein. Wieviel wiegen die? Irgendwie so um die 7kg habe ich dumpf im Hinterkopf.
Meine dürften nun so um die 9kg wiegen. Fuck... Das ist ja mehr. Ganze 2kg. Nur der Preisunterschied von knapp 120€ Mehrkosten für die OZ bleibt wieder unbedacht. Ganz ehrlich. 60€ für 1kg leichter scheint mir etwas übertrieben. Auch wenn es sich hier um ungefederte Massen handel. Kauft euch davon nen Luftfilter / Fächerkrümmer oder spart den scheiß für Benzin um Spaß zu haben oder für nen ordentlichen Turboumbau. Da ist das Geld mit Sicherheit besser angelegt.
So nun ein bisschen Wut rausgelassen über den leicht eingeschränkten Horizont unserer Bevölkerung.
So nun bin ich also ein paar Preiskategorien runter gegangen. Was sollen Felgen machen? Geil aussehen und dennoch eine gute Kurvenlage bieten. So was sieht geil aus? Richtig. Breite Felgen. Doch was findet man mit einem brauchbaren Gutachten (kein Festigkeitsgutachten)? Nja höchstens 16x7,5. Dennoch habe ich mir die Keskin KT3 die hinten 16x9 hätten angesehen. Für die vorne (16x7,5) gibt es ja ein Gutachten. Hinten nur ein Festigkeitsgutachten. Da mir hier der TÜV keine Aussage liefern konnte wollte ich auf Nummer sicher gehen und habe mir was gesucht, das keine Probleme bereitet. Außerdem sollen Keskin wieder deutlich schwerer sein (hinten laut Hersteller 9,8kg pro Felge) und die Verarbeitung soll nun nicht die tollste sein. Mal ganz davon abgesehen, dass ich bei dieser Breite meine Radkästen noch bearbeiten hätte müssen. Da weiß ich nicht ob ich das alles mit Fahrwerk/Tieferlegung zu einem erschwinglichen Preis eingetragen bekomme. (Einzelabnahme wollte ich sowieso vermeiden) Ein weiterer Punkt war dann natürlich auch, dass ich nicht jede Woche den Felgen Polierer spielen will und falls doch sollte das relativ schnell gehen. Also nicht zu viele Speichen und am besten schwarz damit der Bremsstaub als aktive Verschönerung beworben werden kann :D
So nun hab ich eben über einige Beziehungen die oben genannten zu einem wunderbaren Preis bekommen. Vernünftige Maße, bei denen die Tieferlegung keine Probleme macht und es nicht aussieht als hätte mein Mazda Stelzen dran.

Tja das war letztendlich meine Geschichte und Meinung. Das beste an der Lieferung:

Die brauch ich mir nun nicht mehr zusätzlich kaufen :)

Sobald es Fahrberichte gibt melde ich mich hier. Ansonsten wartet gespannt auf meinen Beitrag zum Fahrwerksumbau.

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Zentralverriegelung

Kommen wir zur ZV, welche ich nach langem hin- und her eingebaut habe. Mich hat anfangs das gebastel abgeschreckt, was schon bei dem Artikel dabei stand. Was wurde benötigt
  • Das ZV Modul mit den Stellmotoren
  • Bohrmaschine + 6er Metallbohrer
  • Für jede Tür 2 10er Schrauben welche relativ kurz sind(ca. 1cm)
  • langes Kabel um Strom von der Batterie im Kofferraum nach vorne zu bringen (ich hab hier 1cm im Querschnitt und ca 3m Länge genommen, da ich für spätere Stromabnahmen noch Kapazität haben wollte
  • Glassicherung
  • Sicherungshalter
Grundsätzlich benötigen wir den Stellmotor nur auf der Fahrerseite, da auf der Beifahrerseite schon einer angebracht ist, sonst würde das aufsperren dort nicht klappen wenn man die Fahrertür aufschließt.

Beginnen wir damit, die Türverkleidung zu entfernen

Sie ist mit 3 Kreuzschrauben und 3 sichtbaren Klipsen befestigt.



Die Klipse öffnet man mit einem flachen kleinen Schraubenzieher. Der ganze Klips ist rund und im inneren sitzt quasi ein Plättchen(innerer Kreis) darunter schiebt man den Schraubenzieher und hebelt n bisschen und zieht mit dem Finger am gegenüberliegenden Ende. Somit kann man diese "Plättchen" ca. einen halben Zentimeter herausziehen. Anschließend kann man den ganzen Klips einfach durch ziehen entfernen.


Nachdem alle Schrauben und Klipse gelöst sind, entfernt man das Plastik am Türgriff. Dazu einfach Türgriff(von innen) ziehen und das Plastik am Rand packen und entnehmen.

Nun kann man die Türverkleidung an der unteren Kante packen und zieht auch hier leicht daran. Keine Angst der einzige Widerstand sollten von den inneren Klipsen kommen. Einfach ziehen und nach oben wegheben, sodass der Gummi vom Fenster nicht beschädigt wird.
Nächster Punkt sollte sein, das Fenster herunterzulassen und vorsichtig die Folie von links beginnend zu lösen. Löst die Folie ungefähr bis zur Hälfte und klebt sie mit einem Stück Klebeband fest, damit diese auch zurück bleibt. Beachtet, dass das schwarze Zeug mit dem die Folie festgeklebt ist sehr widerspenstig ist und aus Kleidung so gut wie unmöglich zu entfernen ist.

Da ich nun keine Fotos von der genauen Montage gemacht habe versuche ich es Anhand des fertigen Fotos zu erklären.
So soll das ganze dann aussehen

bzw. so

Man bohrt an den 2 eingezeichneten Stellen jeweils ein Loch

Für das linke Loch kann man bei Schwierigkeiten auch das goldene Metallstück aus dem Klips hebeln.
Von dem im Lieferumfang enthaltenen goldenen Verbindungsstück schneidet man 2 teile ab, so dass aber noch lang genug ist, um die Strecke zwischen den 2 gebohrten Löchern überbrücken zu können.
Die 2 Stücke schraubt man nun an den Stellmotor. Das ganze sollte dann ca so aussehen (Ich hab hier andere Verbinder genommen)

Anschließend schraubt man den Motor an die goldene Leiste. Man beachte, das man diesen soweit wie Möglich links anbringt, aber so dass dieser später die Bewegung des Mechnismusses nicht beeinflusst.
Nun bringt man die goldene Leiste an der Tür in die gerade gebohrten Löcher an. Testhalber kann man vorher mal die Schrauben durch die Löcher stecken und das Fenster langsam nach oben lassen um zu prüfen dass die Schraube nicht zu lang ist. Sonst würden diese das Fenster beschädigen.

Nun dreht man den weißen Kopf vom Motor und fädelt in die Öse die goldene Stange ein. Diese muss noch gekürzt werden, soll aber später mit dem Gestänge verschraubt werden.

Das wars vom Einbauen. Wenn ihr nun lustig seid könnt ihr ja mal eure Batterie holen gehen und das blaue und grüne kabel an die Pole halten.
So nun zu den Kabeln. Für den eigentlichen Mechanismus braucht man nur + und - Pol. Keine Ahnung wofür die anderen 2 Kabel nochmal waren. Also Plus und Minus (bei mir blau und grün) müssen irgendwie in den Innenraum. Idealerweise auch noch so, dass sie unbeschädigt Strom transportieren können.
Zuerst leite ich das Kabel mal nach unten an die Tür

Ziel wird es sein das Kabel an dem Schließgelenk der Tür durchzuführen.

So nun ist das Kabel, nach ewiger Fummelei im Innenraum und muss letztendlich zur Steuereinheit. Diese hab ich unterm Lenkrad angebracht. Man kann das Plastik darunter, welches mit nur 2 Schrauben befestigt ist schön abnehmen und es ist ein idealer Ort, um mit 2 Lüsterklemmen auch noch das Signal von den Blinkern herzunehmen. Also Steuereinheit montieren (einfach mit Doppelseitigem Klebeband reinkleben).
Bei mir war die Farbe von den Blinker Kabeln braun. Ich denke nicht, dass das abweicht, aber ich hab bisher nirgendwo nen Hinweis finden können, welche Farbe das ist und habs erst rausgefunden als ich schon 5 andere Kabel durchgeschnitten hatte :D
Nun braucht nur noch die Steuereinheit Strom. Hierfür hab ich vom Plus-Pol der Batterie ein Kabel nach vorne gelegt. Man nehme also die ganze Kofferraumverkleidung raus und schraubt links hinten das Blech weg. Dahinter liegt das Rohr, in welches ihr euer Benzin reinfüllt. Wenn man nun seine Taschenlampe auspackt, sieht man ganz hinten schon Kabel verlaufen. Das sind zum einem die Kabel für die Antenne, welche normalerweise beim Radio einschalten ausfährt. Genau hier versuchen wir unser Kabel nach vorne zu bekommen. Das ist wiederrum ein wenig zeitaufwendig und verlang ein gutes Stück Geduld. Das Kabel sollte dann, wenn man hinterm Fahrersitz die Klipse der Teppichverkleidung löst zum Vorschein kommen. Ich hab das Kabel dann unter der Einstiegsleiste weiter verlegt. So nun bin ich vorne angekommen und hab schon mal den Plus Strom gesichert. Minus kann ich von einem Massepunkt, welcher sich bei mir gleich links im Fußraum, also ungefähr da wo das Kabel von der Tür durchgeführt wurde, holen. Zumindest war hier ein Loch, welches ich ein wenig mit Schleifpapier angeschliffen habe. Hier hab ich dann meinen Minus Strom her.
Erst jetzt sollte mal Testhalber der Plusstrom angelegt werden.
Man beachte, dass es sicherer ist, das neue Kabel vorher abzusichern. Hierfür habe ich eine 20Ampere Glassicherung verwendet.
Im Idealfall sollte nun die Steuereinheit ein kurzes "klacken" von sich geben. Man kann nun die Fernbedienungen anlernen, indem man den Knopf an der Steuereinheit kurz hält, bis es wieder klackt und dann irgendeinen Knopf an der Fernbedienung drückt.
Nun sollten die Türen auch vernünftig klappen und die Blinker sollten entsprechend aufleuchten.
Falls nicht, dann viel Spaß bei der Fehlersuche. Bei keinem Klacken liegt es vermutlich erstmal am Strom. Ihr könnt die Kabel ja alle nochmal durchmessen.

Ich habe mir dann nachträglich noch einen Stellmotor in die Beifahrertür gebaut, da der Sensor schon anfangs nicht immer wollte und die Beifahrertür manuell aufgesperrt werden musste. Bei Gelegenheit schreib ich noch was, wie ich meinen Stellmotor im Kofferraum angebracht habe. Hier gehts zur Kofferraumzentralverriegelung:
Kofferraum ZV

Freitag, 14. Dezember 2012

Schweller

Tja neben Unterbodenschutz, in Form von Wachs mussten irgendwann auch die Schweller gemacht werden. Bemerkbar machte sich dies, durch kleine Blasen am Schweller. Irgendwann konnte man diese dann auch eindrücken.
Also war es höchste Zeit etwas zu unternehmen. Also schnappte ich mir mein Auto und fuhr in die Werkstatt eines verwandten, um dem vorzubeugen. Was wurde im Laufe der Behandlung benötigt:
  • Blech
  • Glasfaserspachtelmasse  keine Angst man braucht kein ganzes Kilo dafür, die Häfte tut es locker für beide Seiten. Darauf achten, dass man so ne kleine Spachtel hat mit dem man das ganze verteilen kann, zur Not sollte es auch ein Stück harter Karton tun aber plastik ist natürlich besser.
  • Schweißgerät
  • Bitumen
  • Zinkspray
Auto also rauf auf die Bühne und zuerst mal die oben beschrieben Blasen weggeschliffen.
Danach wurde das ganze Blecht herausgetrennt. Hier hat man Glück, dass die Schweller des Mazdas aus 3 Schichten Blecht bestehen.

Danach habe ich ein neues Blecht zu geschnitten.

Um der Korrosion vorzubeugen wurde auf das unterliegende Blech Zink Spray aufgetragen. Um auch an unbekannten Stelle dem Rost vorzubeugen habe ich mein Unterbodenwachs hergenommen und davon etwas in die 2 sichtbaren Löcher gesprüht.

Nun wurde das ganze Festgepunktet.
Nochmal Zinkspray drüber, denn das offene Metall rostet schon nur beim anschauen :D

Nun kam die Glasfaserspachtelmasse zum Einsatz und wurde darüber verteilt.

Anschließend nochmal Zinkspray drüber :)

Und zum Abschluss, Bitumen, zum sprühen. Ich denke welches zum streichen geht hier auch.

Und fertig war das ganze. Nun kam noch die Beifahrerseite, die in etwa genauso verlief.


Da Glasfaserspachtel nicht steinhart wird und eine Schicht Bitumen relativ leicht abgetragen wird, habe ich die darauffolgenden Tage immer weitere Schichten aufgetragen. Vorher das ganze natürlich schön abkleben und dann steht dem lossprühen auch nichts mehr im Wege.


Da die Rostung der Schweller noch nicht so weit fortgeschritten war und nur der untere Bereich ausgeschnitten werden musste, fällt es gar nicht auf, dass die Schweller nun schwarz und nicht grün sind.

Auspuffanlage

Was bringt beim Sauger richtig Leistung, ist legal zu haben und nicht schwer einzubauen?
Richtig Auspuff und Luftfilter :P

Achtung nur eines davon sind legal mit ABE anzubauen, bei mehr wirds schwer.


So aber was klingt besser bzw. ist lauter? Auch richtig, der Auspuff. Was gabs also...?

... nen Magnaflow 14816
Nun also zur Montage...
So sollte das ganze mit dem standard Endschalldämpfer (ESD) aussehen.

Dieser wurde einfach abgeflext

So soll dann der neue dran kommen :) So kann nun auch festgestellt werden, ob die Länge passt und ob das mit dem Plastik an der hinteren Stoßstange passt.

Kleine Markierung wo das Plastik ausgeschnitten werden sollte. Bedenkt dass der ESD doch n paar Grad warm wird und man hier also nicht kurz auf knapp schneiden sollte.

kleine Verlängerung noch dran geschweißt

Neue Halter montieren. Diese werden hier am ESD angescheißt und in die alten Auspuffgummihalterungen reingehängt. Die Auspuffgummis von mir waren noch gut, sodass ich keine neuen besorgen musste.

Tja und dann wurde das gute Stück wieder an das Rohr geschweißt, wo zuvor der alte hing

Und so sah dann das Ergebnis aus. Ich denke es kann sich sehen lassen. Ich wollte den ESD nicht ganz mittig haben. Das hat einmal Arbeit gespart und sieht eingentlich recht schön aus und an fällt auch ein wenig aus dem Rahmen der Allgemeinheit.

Anmerkung: Nachdem die Polizei freundlicherweise mal mit Ihrem ach so tollen DB-Messgerät meinte mich anhalten und kontrollieren zu müssen, hat dieses 103 db angezeigt(Standgeräusch). Ich habe 97db(Standgeräusch) eingetragen. Die beiden waren zwar so kulant, mein Auto nicht gleich einzupacken, mit dem Hinweis, wenn das Standgeräusch schon lauter ist, als erlaubt, muss das Fahrgeräusch das auch sein. Ich musste mein Auto dann eine Woche später vorführen. Hierfür habe ich den Auspuff am Flansch auseinander genommen und eine Metallplatte eingesetzt, in welche ich vorher einige Löcher gebohrt habe. Somit war alles wieder ok. Natürlich habe ich das Teil danach gleich wieder entfernt und mir mittlerweile einen DB Killer eingebaut. Jedoch möchte ich euch darauf hinweisen, dass die Angaben des Magnaflows in der ABE nicht unbedingt zutreffend sind. Magnaflow hat dies bei meiner Anfrage auch bestätigt und gemeint, sie können die genauen Werte natürlich nur bei einem Neuwagen garantieren, was bei einem NB Modell ja schon gar nicht mehr möglich ist. Also überlegt euch vorher, ob ihr mit Risiko fahren wollt bzw ob ihr im Nachhinein nochmal was ändern wollt, weil die Ordnungshüter das so wünschen. Ich würde es mir außerdem wirklich 2 Mal überlegen, ob ich nochmal so einen Auspuff verbauen würde. Zum einem bringt es keine Leistung und es ist auch oftmals nervig, da ein Unterhalten kaum mehr möglich ist. Der Auspuff entfaltet bei ca 2500-4000 Umdrehungen seine volle Lautstärke, welche dann schlussendlich immer vorhanden ist, da dies nunmal der Normalbereich ist! Weiterhin kamen mir auch im Innenraum schon ein paar Schrauben entgegen, welche durch den Auspuff locker gerüttelt wurden. (Verdeckhalterung)